Padel ist ein Rückschlagsport für vier Spieler — immer Doppel, zwei gegen zwei. Das Spielfeld ist mit 20 × 10 Metern etwa halb so groß wie ein Tennisplatz und komplett umschlossen: hinten Glaswände, an den Seiten Gitter.

Der entscheidende Unterschied zum Tennis: Die Wände gehören zum Spiel. Ein Ball, der nach dem Aufsprung die Glaswand trifft, ist weiter im Spiel — wie beim Squash. Das macht die Ballwechsel länger und verzeiht Fehler, die beim Tennis den Punkt kosten würden.

Die Regeln in Kurzform

Gezählt wird wie beim Tennis: 15, 30, 40, Spiel — Sätze bis sechs. Der Aufschlag kommt von unten, nach einem Aufsprung hinter der Aufschlaglinie. Alles Weitere — Aufschlag, Wände und was als Fehler gilt — steht in den Regeln in fünf Minuten.

Woher Padel kommt

Erfunden hat den Sport der Mexikaner Enrique Corcuera Ende der 1960er Jahre — er baute einen Platz zwischen zwei Hauswände und machte die Wände kurzerhand zum Teil des Spiels. Über Spanien und Argentinien wurde Padel zum Massensport; die erste Weltmeisterschaft gab es 1992. Inzwischen ist Padel auch in Deutschland und den Niederlanden angekommen — wie schnell, zeigt der Blick auf die Region: 13 Standorte mit 61 Courts rund um Rheine.

Warum der Einstieg so leicht fällt

Aufschlag von unten, kurzer Schläger, kleines Feld: Schon im ersten Spiel kommen echte Ballwechsel zustande — auch ohne Schlägersport-Erfahrung. Wer aus dem Tennis oder Squash kommt, findet sich in Minuten zurecht.