Rheine bekommt eine dritte Adresse zum Padel-Spielen. Nach den Plätzen des TV Jahn und der Anlage neben Grün-Weiß Amisia in Altenrheine zieht der Sport nun in eine leerstehende Industriehalle an der Sprickmannstraße. Der Lingener Investor Hermann Klaas hat die Halle vor gut einem Jahr gekauft, verantwortlich für den Aufbau vor Ort ist Clubmanager Tobias Everding, der auch die Standorte Lingen und Emsbüren betreut.
Geplant sind sechs Spielflächen: fünf Doppelcourts und ein Single-Court, dazu Sanitärbereiche und Gastronomie im Erdgeschoss. Im ersten Obergeschoss sollen eine Tribüne und ein Aufenthaltsbereich für die Community entstehen. Wie die oberste Etage genutzt wird, ist noch offen — im Gespräch ist ein Fitnessstudio. Der Eingang liegt an der Sprickmannstraße.
Betrieben wird der Standort von PadelCity. Das 2022 gegründete Unternehmen mit Sitz in München baut eigene Anlagen und vergibt daneben Franchise-Lizenzen; Rheine wäre nach Angaben des Clubmanagers der 25. Standort. Gebucht wird über die eigene App, Turniere sind ebenfalls vorgesehen. Die Öffnungszeiten stehen noch nicht fest — in Lingen ist täglich von 6 bis 23 Uhr geöffnet.
Dass in Rheine damit drei Anlagen nebeneinander stehen, halten die Betreiber für unproblematisch: Der Markt sei noch lange nicht gesättigt. Der Deutsche Padel-Verband zählt inzwischen rund 300.000 Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Tendenz steigend.
Für die Region ist das ein Sprung: Rheine hat bisher nur Outdoor-Plätze, die im Winter kaum bespielbar sind. Sechs überdachte Courts würden die Padel-Saison hier zum ersten Mal auf zwölf Monate strecken. Sobald Eröffnungstermin, Preise und Buchungsweg feststehen, ergänzen wir sie hier.
Quelle: Bericht der Münsterländischen Volkszeitung vom 11.08.2026 sowie eigene Recherche (padelcity.de). Formulierungen und Einordnung stammen von uns.